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Trennungsschmerzen und Liebeskummer hatte wohl schon jeder in seinem Leben. Auch wenn die damit zusammenhängenden Gefühle schrecklich sind.

Allerdings ist es wichtig zu verstehen, dass Trennungsschmerzen eine normale Reaktion auf einen Verlust sind.

Erfahre hier, wie du Trennungsschmerzen auf eine gesunde Art und Weise bewältigst und überwindest.

Trennungsschmerzen verstehen, bewältigen und überwinden

Schlimme Trennungen sind traumatisch. Alles fühlt sich schrecklich an.

Wir denken, dass wir nie wieder glücklich sein werden und sind schon glücklich, wenn wir es 10 Minuten lang schaffen, ohne an unseren Ex zu denken.

Dieser Schmerz ist zwar unvermeidlich, aber wie sehr er schmerzt, hängt weitestgehend von uns selbst ab und davon, was wir nach einer Trennung tun.

Unsere Gedanken und unser Umgang damit wurden über viele Jahre geprägt. Und wenn wir nicht aufpassen, kehren wir oft zu altbewährten und wenig hilfreichen Gedankenmustern zurück, ohne zu erkennen, dass es einen besseren Weg gibt.

Obwohl du dich vielleicht völlig hilflos fühlen magst, können bestimmte Handlungen und Denkweisen einen dramatischen Einfluss darauf haben können, wie schnell du dich nach einer Trennung erholst und nach vorne blicken kannst.

Was versteht man unter Trennungsschmerzen?

Trennungsschmerzen sind ein emotionaler Zustand, der auftritt, wenn eine wichtige Beziehung endet.

Und dabei ist es ganz egal, ob es sich um eine romantische Beziehung, eine Freundschaft oder eine familiäre Bindung handelt.

Uns mit anderen zu verbinden, bzw. uns mit anderen verbunden zu fühlen, ist ein menschliches Grundbedürfnis.

Die Trennung kann durch eine bewusste Entscheidung oder durch unerwartete Umstände verursacht werden und hinterlässt oft tiefe Wunden und Traurigkeit.

Und obwohl Trennungsschmerzen ein ganz natürlicher Prozess sind, fühlen sie sich meist überwältigend an und beeinflussen deinen Alltag erheblich.

Allerdings ist es wichtig zu verstehen, dass Trennungsschmerzen eine normale Reaktion auf einen Verlust sind und dass es wichtig ist, sie auf eine gesunde Art und Weise zu verarbeiten.

Ich schätze, dass jeder von uns mal in einer Situation war, in der er unter Trennungsschmerzen gelitten hat. Und wenn du dich gerade sehr angesprochen fühlst, sei dir darüber im Klaren, dass du nicht allein bist.

Es gibt Möglichkeiten, dich wieder zu erholen und aufzubauen.

Mit der richtigen Unterstützung kannst du Trennungsschmerzen überwinden und wieder ein erfülltes Leben führen.

Was ist die Ursache von Trennungsschmerzen?

Es gibt viele Ursachen für Trennungsschmerzen, die wichtigsten sind

  • emotionale Bindungen,
  • Verlustangst und
  • mangelnde Vorbereitung auf die Trennung.

Emotionale Bindungen spielen eine wichtige Rolle bei Trennungsschmerzen

Wenn du in einer Beziehung emotional involviert bist, wird eine Trennung schmerzhaft sein, da eine tiefe Verbindung zu der anderen Person besteht. Da ist es ganz normal, dass Gefühle wie Traurigkeit, Wut und Einsamkeit auftreten, wenn eine wichtige Beziehung endet.

Verlustangst ist eine weitere Ursache für Trennungsschmerzen

Die meisten von uns haben bereits Trennungen erlebt. Und wenn sie zum Beispiel überraschend kamen, könntet du befürchten, dass dir genau das wieder passiert. Menschen können Angst haben, eine wichtige Beziehung oder eine Quelle der Unterstützung zu verlieren, was zu Gefühlen der Verletzlichkeit und Unsicherheit führen kann.

Mangelnde Vorbereitung auf die Trennung kann ebenfalls zu Trennungsschmerzen beitragen

Wenn du nicht vorbereitet bist oder du überrascht wirst von einer Trennung, kann dies zu Schock und Verwirrung führen, was zu Trennungsschmerzen beiträgt. Gerade wenn für dich eigentlich alles gut war und du es überhaupt nicht vorhersehen konntest, dass sich ein geliebter Mensch von dir trennt, wird es dir den Boden unter den Füßen wegreißen.

Es ist wichtig zu erkennen, dass Trennungsschmerzen normal sind und dass es Möglichkeiten gibt, sie zu bewältigen.

Wie äußern sich Trennungsschmerzen?

Wir verspüren Trennungsschmerz, weil die soziale Verbindung ein menschliches Grundbedürfnis ist.

Wenn wir sozialen Schmerz verspüren, werden die gleichen Gehirnregionen aktiviert, die bei physischem Schmerz aktiviert werden.

Unser Gehirn reagiert auf ein gebrochenes Bein und ein gebrochenes Herz sehr ähnlich. Es tut einfach weh.

Es gibt viele Symptome, an denen man Trennungsschmerzen erkennen kann, darunter

  • emotionales Leiden,
  • körperliche Beschwerden und
  • Veränderungen des Verhaltens.

Emotionale Symptome von Trennungsschmerzen

Diese Symptome können Traurigkeit, Wut, Angst, Einsamkeit und Schuldgefühle sein. Die dahinterstehenden Gefühle können intensiv und andauernd sein, besonders wenn eine tiefe emotionale Bindung zur anderen Person besteht.

Ganz schnell kannst du dich dann in einer Gedankenspirale verlieren, dass du nur noch die negativen Aspekte für den kommenden Verlauf deines Lebens siehst.

Dann kommen dir vielleicht Gedanken wie:

  • Ich werde niemals wieder jemanden wie ihn/sie finden.
  • Ich werde für immer allein bleiben.
  • Niemand hat so gut gepasst wie er/sie.
  • Ich bin nicht liebenswert.

Körperliche Symptome von Trennungsschmerzen

Das können Schlafstörungen, Appetitverlust, Kopfschmerzen und andere körperliche Beschwerden sein. Diese Symptome können auf den emotionalen Stress zurückzuführen sein, der durch die Trennung verursacht wird.

Veränderungen des Verhaltens durch Trennungsschmerzen

Dazu können Isolation, Rückzug aus sozialen Aktivitäten, übermäßiger Konsum von Alkohol oder Drogen gehören.

Es ist wichtig zu erkennen, dass jeder anders auf eine Trennung reagieren kann und dass es keine „richtige“ Art und Weise gibt, Trennungsschmerzen zu erleben.

Je nach dem ob du schon einmal durch das Tal von Trennungsschmerzen gegangen bist, kannst du antizipieren, dass es nur ein vorübergehender Schmerz ist.

Nichtsdestotrotz ist und bleibt es in dem Moment einfach nur schmerzhaft!

Was sind die Phasen einer Trennung?

Im Prinzip verlaufen die Phasen einer Trennung meistens nach einem ähnlichen Schema ab. Ich beschreibe die Phasen aus der Sicht des Verlassenen. Aus der Sicht des Schlussmachers sieht es natürlich anders aus, doch dazu mehr weiter unten.

1. Schock und Verleugnung

In dieser ersten Phase fällt es dir schwer, die Realität der Trennung vollständig zu akzeptieren. Du stehst unter Schock und willst es einfach noch nicht wahrhaben.

Viele versuchen dann, die Situation zu ignorieren oder zu verleugnen. Es kann sein, dass du dich dann mit anderen Dingen ablenkst oder sogar so tust, als wäre eure Beziehung noch intakt.

In der Phase kann es sogar sein, dass du dich fühlst, als könntest du die Trennung noch rumreißen und tust so, als ob alles wieder in Ordnung kommt. Viele Verlassene planen dann noch gemeinsame Aktivitäten und kontaktieren den Ex, als wäre alles normal.

2. Wut und Zorn

Nachdem die Trennung „angekommen“ ist, folgt oft eine Phase der Wut. Da kann es sein, dass du nach einem Schuldigen suchst und wütend auf deinen Ex-Partner wirst oder sogar auf dich.

Leider ist das die Phase, in der der Verlassene oft impulsiv reagiert aufgrund der Emotionen, die sich Bahn brechen wollen. So kann es oft vorkommen, dass du als Verlassener destruktiv handelst und Dinge tust, die du später sehr bereuen könntest.

Anstatt deinem Ex-Partner Vorwürfe zu machen, oder – noch schlimmer – Rachepläne zu schmieden oder negative Kommentare in sozialen Medien zu posten, solltest du einen Weg finden, deiner Wut auf anderer Art und Weise Raum zu geben: Das können körperliche Aktivitäten/Sport sein oder auch genauso gut kreative Tätigkeiten wie Malen oder Schreiben.

Wichtig ist, dass du dir bei Selbstvorwürfen immer wieder neu vergibst. Du hast die Beziehung so gut geführt, wie du es zu diesem Zeitpunkt tun konntest. Es bringt nichts, in die Hätte-Wäre-Wenn-Welt abzutauchen.

3. Verhandeln und Hoffnung

In der Phase versucht man oft, die Beziehung doch noch zu retten oder die Trennung rückgängig zu machen. Dann suchst du vielleicht nach Wegen, um die aktuelle Situation zu ändern.

Du stehst dir dabei am ehesten im Weg, wenn du dir unrealistische Hoffnungen machst und dich selbst in einer ewigen Schleife aus „Was-wäre-wenn“-Gedanken verlierst.

In der Phase versucht der Verlassene ganz oft, den Ex-Partner doch noch zurückzugewinnen, indem er Versprechen macht oder Kompromisse anbietet, die vorher nicht in Frage kamen.

Wichtig ist, dass du dich in dieser Phase auf die Dinge konzentrierst, die du ändern kannst: nämlich deine eigene persönliche Entwicklung und vor allem die Selbstliebe.

Unterstützen kann du den Prozess, indem du dir neue Ziele und Träume klar machst, die nichts mehr mit der alten Beziehung zu tun haben.

4. Trauer und Schmerz

Diese Phase der Trennung ist geprägt von tiefer Traurigkeit und Schmerz, da die Realität der Trennung nun endgültig anerkannt und akzeptiert werden muss.

Dann kann es vorkommen, dass du dich in deiner Traurigkeit verlierst und Schwierigkeiten hast, den Alltag zu stemmen. Ganz oft ist das auch die Phase der Appetitlosigkeit oder der ungesunden Gewohnheiten (Alkohol, Zigaretten, im schlimmsten Fall sogar Drogen). Meistens ziehst du dich sozial zurück und meidest Aktivitäten mit anderen, weil du keine Freude daran hast.

Erlaube dir zu trauern und suche dir am besten Unterstützung im Freundeskreis oder in der Familie – wenn beides nicht in Frage kommt, hole dir gerne professionelle Hilfe.

In der Phase ist es besonders wichtig, dich selbst zu pflegen durch gesunde Ernährung, ausreichend Schlaf und regelmäßige Bewegung. Versuche kleine(!) Freuden im Alltag zu finden – gute Musik, ein schönes Buch, Wellness, Spazierengehen.

5. Akzeptanz und Neuorientierung

Schließlich erreichst du die Phase der Akzeptanz, in der du beginnst, die Trennung als Teil deines Lebens zu akzeptieren und du beginnst, nach vorne zu schauen.

Was jetzt sehr hinderlich wäre, in alte negative Gewohnheiten zu verfallen oder in negativen Denkmustern zu verharren.

Idealerweise ist das die Phase, wo du neue Hobbys entdeckst, neue Freundschaften sich etablieren oder du dich beruflich weiterentwickelst.

Je nach dem, wie du die Phase 3 und 4 erlebst hast, hast du jetzt schon einen guten Grundstein gelegt, auf den du aufbauen kannst: Setze dir realistische Ziele und arbeite aktiv daran, diese auch zu erreichen.

Umgib dich mit Menschen, die dir gut tun und dich auf deinem weiteren Weg unterstützen.

Das sind die Phasen einer Trennung

Wie fühlt sich der Trennende im Gegensatz zum Verlassenen?

Während einer Trennung gibt es normalerweise zwei verschiedene Perspektiven: die des Trennenden, also des Schlussmachers, und die des Verlassenen.

Der Trennende kann sich oft unsicher und schuldig fühlen, da er die Entscheidung getroffen hat, die Beziehung zu beenden.

Er kann aber auch ein Gefühl von Erleichterung spüren, da er endlich den Mut hatte, einen Schritt in eine neue Richtung zu machen. Ganz oft hat dich der Trennende die Trennung schon vorher im Kopf zurechtgelegt und ist auf den Schritt vorbereitet.

Trotzdem kann es auch Trauer geben, wenn er erkennt, dass ein Kapitel seines Lebens abgeschlossen ist.

Der Verlassene hingegen kann ein Gefühl von Verlust, Verletzung und Verwirrung empfinden.

Es kann auch eine tiefe Traurigkeit geben, da er die Beziehung, in die er so viel Zeit und Energie investiert hat, verliert. Oder auch Wut und Frustration, wenn er das Gefühl hat, dass die Beziehung nicht fair beendet wurde.

Jedoch ist es wichtig zu beachten, dass jeder Mensch anders auf Trennungen reagieren kann und dass es keine standardisierten Empfindungen oder Reaktionen gibt.

Die Reaktion auf Trennungsschmerzen kann von Person zu Person sehr unterschiedlich sein, abhängig von vielen verschiedenen Faktoren, wie z.B. der Dauer der Beziehung, der Art der Trennung und dem persönlichen Hintergrund.

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Trennung verarbeiten als Schlussmacher

Während der Verlassene oft sofort mit Gefühlen der Ablehnung, Trauer und Wut konfrontiert wird, erlebt der Schlussmacher einen anderen emotionalen Prozess.

In den ersten Tagen und Wochen nach der Entscheidung dominiert meist das Gefühl der Erleichterung, endlich einen schwierigen Schritt getan zu haben. Doch auch der Trennende durchläuft verschiedene Phasen. Oft folgt auf die anfängliche Erleichterung ein starkes Gefühl des Vermissens.

Diese Phase ist oft geprägt von Zweifeln und dem Gedanken, ob die Entscheidung wirklich richtig war.

Viele sagen: „Ich habe mich getrennt und leide“, da auch sie mit dem Verlust einer vertrauten Beziehung kämpfen.

Schließlich kann es sogar zu einem Punkt kommen, an dem die Trennung bereut wird. Dies ist der Moment, in dem der Trennende die endgültigen Konsequenzen seiner Entscheidung realisiert und möglicherweise beginnt, die positiven Aspekte der vergangenen Beziehung zu idealisieren.

Die Phasen der Trennung als Schlussmacher umfasst also ein komplexes emotionales Auf und Ab, das auch für den Trennenden oft schwer zu verarbeiten ist.

 

Wie kann man Trennungen am besten verarbeiten?

Die Verarbeitung von Trennungen kann eine schwierige Herausforderung sein, aber es gibt viele Möglichkeiten, um den Heilungsprozess zu unterstützen.

Hier sind einige Tipps, die helfen können, Trennungsschmerzen zu verarbeiten:

1. Über Gefühle reden

Teile deine Gedanken und Gefühle mit Freunden, Familie oder einem Therapeuten. Reden hilft dabei, Emotionen zu verarbeiten und eine Perspektive zu gewinnen.

Bricht sich jemand ein Bein, ist ihm von allen Seiten Mitgefühl sicher. Es wird akzeptiert, dass er für einige Wochen auf Krücken geht, um dann langsam(!) das gebrochene Bein wieder belasten zu können.

Wird dir das Herz gebrochen, versteht jeder, dass es dir schlecht geht, und dennoch erwarten die meisten, dass du nach ein paar Tagen wieder „ganz die Alte“ bist.

Lerne zu kommunizieren, dass es dir gerade schlecht geht.

2. Gehe gut mit dir selbst um

Pflege dich gut, indem du ausreichend schläfst, gesund isst und regelmäßig Sport treibst. Dies hilft dir, deine körperliche und emotionale Gesundheit zu stärken.

3. Vermeide ungesunde Verhaltensweisen

Vermeide Alkohol- und Drogenmissbrauch sowie andere ungesunde Verhaltensweisen, die den Heilungsprozess behindern können. Dich zu betäuben ist eine sehr kurz gedachte Strategie, um die Trennung zu überwinden. Du wirst sehr schnell merken, dass du besser heilst, wenn du klar im Kopf bleibst.

4. Beschäftige dich

Fokussiere dich auf Aktivitäten, die dir Freude bereiten, wie lesen, kochen oder reisen. Wenn du noch keine Hobbys hast, wäre jetzt ein guter Zeitpunkt, dir was zu suchen, was dir Spaß macht.

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5. Reflektiere deine Beziehung

Überdenke deine Beziehung, warum sie endete und was du aus dieser Erfahrung lernen könntest. Erkennst du eventuell ein Muster, dass immer wieder aufkommt und das du gerne ablegen möchtest?

Um diese negativen Denk- und Verhaltensmuster zu identifizieren und abzulegen, schaue gerne auch hier vorbei. 

6. Akzeptiere, dass es Zeit braucht

Verstehe, dass Heilung Zeit braucht und dass es normal ist, dass es Aufs und Abs gibt.

Wenn du mitten im Schmerz bist, wirst du diesen Satz vielleicht nicht hören wollen: Aber durch die Verarbeitung von Trennungsschmerzen kannst du viel über dich lernen. Und du beginnst zu wachsen, um für zukünftige Beziehungen besser vorbereitet zu sein.

Also verdränge den Schmerz und die Gedanken nicht, sondern setze dich aktiv mit ihnen auseinander.

Ein Therapeut oder Coach kann hilfreich sein, um Unterstützung und vor allem auch Perspektivwechsel zu erhalten.

5 Körperliche Bewältigungsstrategien, um mit Trennungsschmerzen klar zu kommen

Außerdem können körperliche Bewältigungsstrategien helfen, dich besser zu fühlen und deine Gedanken zu klären.

Hier sind einige Tipps, die du ausprobieren könntest:

1. Übe regelmäßig Sport

Regelmäßige körperliche Aktivität, wie Joggen, Yoga oder Tanzen, kann helfen, Stress abzubauen und Endorphine freizusetzen, die dir ein besseres Gefühl geben.

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2. Praktiziere Progressive Muskelentspannung

Dies ist eine Technik, bei der du gezielt bestimmte Muskelgruppen an- und entspannst, um Stress und Anspannung abzubauen.

3. Versuche, täglich zu meditieren

Meditation kann helfen, deine Gedanken zu beruhigen und dir ein besseres Verständnis für deine Gedanken und Gefühle zu geben.

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4. Nimm ein heißes Bad oder eine Dusche

Ein heißes Bad oder eine Dusche kann dazu beitragen, den Körper zu entspannen und Stress abzubauen.

5. Mache einen Spaziergang im Freien

Ein Spaziergang in der Natur kann helfen, den Kopf frei zu bekommen und die Gedanken zu ordnen.

Natürlich gibt es nicht DIE eine Lösung, um Trennungsschmerzen zu bewältigen. Am besten probierst du verschiedene Techniken aus und findest heraus, welche am besten für dich(!) funktionieren.

5 Tipps, wie du dich vor Trennungsschmerzen schützt

Wenn das Kind erstmal in den Brunnen gefallen ist, kannst du die Zeit natürlich nicht zurückdrehen. Aber vertraue darauf, dass irgendwann wieder eine Zeit kommen wird, in der du emotionale Beziehungen haben wirst. Und dann bin ich mir sicher, dass du diese harmonisch und stark gestalten möchtest.

Hier sind einige Tipps, die dir helfen können, dich vor Trennungsschmerzen zu schützen:

1. Investiere in eine starke Beziehung

Eine starke, gesunde Beziehung kann helfen, Trennungsschmerzen zu vermeiden oder zu minimieren. Verbringe Zeit damit, deine Beziehungen zu stärken, indem du lernst, zu kommunizieren, gemeinsame Interessen teilst und ihr gemeinsam wachst.

2. Setze gesunde Grenzen

Gesunde Grenzen können dazu beitragen, dass du dich in einer Beziehung geschützt und geborgen fühlst. Überprüfe regelmäßig, ob deine Bedürfnisse erfüllt werden und sei bereit, für dich selbst einzustehen.

So lernst du, wie du für deine Bedürfnisse einstehst

3. Baue ein starkes soziales Netzwerk auf

Ein starkes soziales Netzwerk kann helfen, Trennungsschmerzen zu vermeiden oder zu lindern, indem es dir Unterstützung und Trost bietet, wenn du es am dringendsten benötigst.

4. Praktiziere Selbstfürsorge

Indem du dich selbst liebst und für dich selbst sorgst, kannst du dich vor Trennungsschmerzen schützen, indem du eine gesunde Beziehung zu dir selbst aufbaust.

Eine Anleitung für mehr Selbstliebe

5. Erwarte nicht, dass eine Beziehung dein Leben „rettet“

Es ist wichtig, dass du ein erfülltes und glückliches Leben führst, unabhängig davon, ob du in einer Beziehung bist oder nicht.

Vermeide es, deine gesamte Identität und dein Glück an eine Beziehung zu knüpfen, und arbeite stattdessen an deiner eigenen persönlichen Entwicklung und Zufriedenheit.

Wie du anfängst, wieder an dich selbst zu glauben

Durch die Umsetzung dieser Tipps kannst du deine Beziehungen stärken, deine psychische Gesundheit verbessern und dich vor Trennungsschmerzen schützen.

Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass Trennungsschmerzen manchmal unvermeidbar sind.

Arbeitsblatt "Grenzen setzen"

Erleben Männer und Frauen Trennungsschmerzen anders?

Es gibt keine eindeutige Antwort darauf, ob Männer und Frauen Trennungsschmerzen unterschiedlich erleben, da jeder Mensch einzigartig ist und seine eigenen individuellen Erfahrungen hat.

Es gibt jedoch bestimmte stereotype Gender-Rollen, die dazu beitragen können, dass Männer und Frauen Trennungen unterschiedlich erleben.

Studien haben gezeigt, dass Frauen tendenziell emotionaler reagieren und stärker an Beziehungen hängen, während Männer oft als distanzierter und selbstbewusster beschrieben werden.

Diese stereotype Wahrnehmung kann dazu führen, dass Frauen stärker von Trennungsschmerzen betroffen sind, während Männer sie möglicherweise als weniger intensiv erleben.

Andererseits können Männer aufgrund gesellschaftlicher Erwartungen unter Druck stehen, ihre Gefühle zu unterdrücken, was es ihnen schwieriger machen kann, mit Trennungsschmerzen umzugehen. Auch kann es vorkommen, dass Männer sich durch Trennungsschmerzen besonders in ihrem Selbstbild und ihrer Männlichkeit bedroht fühlen.

Es ist wichtig zu beachten, dass jeder Mensch einzigartig ist und seine eigenen individuellen Erfahrungen mit Trennungsschmerzen hat.

Es gibt keine richtige oder falsche Art, Trennungsschmerzen zu erleben, und es ist wichtig, jedem Menschen die gleiche Anerkennung und Unterstützung zukommen zu lassen, unabhängig von Geschlecht, Alter, ethnischer Zugehörigkeit oder sonstigen Faktoren.

So erkennst und stoppst du toxische Beziehungen

Wie lange dauern Trennungsschmerzen?

Trennungsschmerzen können von kurzfristigem Leid bis hin zu lang anhaltenden emotionalen Verletzungen reichen.

In der Regel kann man sagen, dass Trennungsschmerzen einige Wochen bis Monate andauern können. Es gibt sicher einige Menschen, die auch noch Jahre später unter Trennungsschmerzen leiden können.

Es kommt also darauf an, wie stark man an der Beziehung hing, wie lange sie dauerte und wie gut man selbst in den Lebensbereichen aufgestellt ist.

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Trennung als Chance?

Eine Trennung ist oft mit Schmerz und Verlust verbunden, doch sie kann auch eine wertvolle Chance sein.

Wann ist eine Trennung eine Chance?

Zunächst einmal bietet sie die Möglichkeit zur Selbstreflexion. Oft erkennen wir erst im Nachhinein, wie sehr wir uns in einer Beziehung angepasst und vielleicht sogar selbst verloren haben.

Die Zeit nach der Trennung erlaubt es, sich auf die eigenen Bedürfnisse, Wünsche und Ziele zu besinnen – eine wertvolle Phase der Selbstentdeckung und Selbstliebe.

Eine Trennung ist eine Chance, wenn:

  • Die Beziehung toxisch war: Ständige Konflikte, Manipulation oder emotionaler Missbrauch sind klare Anzeichen dafür, dass eine Trennung der erste Schritt zu einem gesünderen Leben ist.
  • Persönliche Entwicklung blockiert wurde: Wenn eine Beziehung deine persönliche Entfaltung behindert hat, kann die Trennung dir den Raum geben, um wieder zu wachsen und neue Interessen zu entwickeln.
  • Du dich selbst vernachlässigt hast: Nach einer Trennung kannst du dich endlich wieder auf dich selbst konzentrieren, deine Gesundheit, deine Hobbys und deine sozialen Kontakte pflegen.

Was hat mir geholfen, Trennungen leichter zu überwinden und zu bewältigen?

Natürlich hatte ich auch schon die ein oder andere schmerzhafte Trennung in meinem Leben. Ich habe wirklich immer sehr gelitten und war sehr traurig.

Rückblickend kann ich sagen, dass mir folgender Gedanke am meisten geholfen hat:

Ich habe mich innerlich immer bedankt für die wirklich guten Jahren, die wir zusammen hatten. Für die tollen gemeinsamen Erlebnisse und das gemeinsame Wachsen – wenn auch nicht immer in die gleiche Richtung.

Dann habe ich meinem Ex-Partner alles Glück dieser Welt gewünscht. Dass er glücklich wird. Und zwar so, wie er es sich wünscht. Dabei habe ich gespürt, dass es genauso Sinn macht, wie es gerade ist. Und ich mich nun auch wieder neu finden darf…

Letztendlich wird dich jede Beziehung prägen und dazu beitragen, dass du wieder ein Stück zu dir selbst finden wirst.

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