Schritt 8:

Triff die richtigen Entscheidungen

Um gute Erfahrungen machen zu können, musst du dich entscheiden. Vielen fällt es schwer, eine Entscheidung zu treffen. Wie schaffst du es also, dich „richtig“ zu entscheiden?

Wie werde ich selbstbewusst und stark? - Schritt 8: Entscheidungen treffen

Sei bereit, Erfahrungen zu machen

Manchmal mag es dir vorkommen, als wüsstest du nicht, was du willst.

Oft weisst du es ganz genau, doch du möchtest dich nicht auf eine Sache festlegen, weil der Weg dorthin mit Anstrengung verbunden ist.

Du entscheidest dich nämlich jeden Tag:

  • Länger liegen zu bleiben und später aufzustehen
  • Keinen Sport zu machen
  • Das Auto statt das Fahrrad zu nehmen
  • Das Schnitzel mit Pommes zu essen statt den Salat
  • Alkohol zu trinken oder Zigaretten zu rauchen

Was du dabei verstehen musst: Täglich entscheidest du dich neu! Nur weil du gestern Schnitzel mit Pommes hattest, musst du heute nicht zum Burger greifen. Du kannst dich jeden Tag neu für die gesunde Variante entscheiden. Aber es ist auch völlig ok, heute wieder zur ungesunden Variante zu greifen. Mach es dir aber bitte bewusst!

Aus „Fehlern“ lernen

Wofür du dich heute entscheidest, musst du nicht dein restliches Leben lang machen. 

Wenn du erst im Nachhinein merkst, dass du bisher immer die „falsche“ Entscheidung getroffen hast, dann ändere es ab heute. Und fange auch hier wieder mit den kleinen Dingen an!

Sobald du deinen Fehler anerkennst, nimmst du ihm die Kraft. Ab dann kannst du ihn in etwas Positives umwandeln. Du übernimmst Verantwortung für dein Tun und kommst damit automatisch aus der Opferrolle raus.

Wie werde ich selbstbewusst und stark? - Schritt 8: Entscheidungen treffen

Warum können manche Menschen nur schwer Entscheidungen treffen?

In dem Wort Entscheidung ist der Wortteil „Scheidung“ enthalten. Scheidung bedeutet, dass du dich von etwas trennen musst. Von Gewohnheiten, Menschen oder Tätigkeiten. Sich von etwas trennen hängt immer mit Veränderung zusammen. Und Veränderungen mögen die meisten Menschen einfach nicht.

Für Veränderungen musst du nämlich deine bisherige Komfortzone verlassen. Uh wie anstrengend!

Außerdem bedeutet ein klares JA für etwas auch immer ein klares NEIN für etwas anderes. Wenn du heute mit dem Auto fährst, fährst du die Strecke nicht mit dem Fahrrad. Wenn du zum Mittagessen Schnitzel mit Pommes isst, wirst du nicht den großen Salat mit Putenbruststreifen essen.

Hinzu kommt, dass viele Menschen Angst haben, eine Entscheidung später zu bereuen. Aber erst, wenn du etwas aufgibst und loslässt, kann Neues entstehen. Erst dann können neue Menschen und Dinge in dein Leben kommen. Erst wenn du lernst regelmäßig etwas loszulassen – dabei ist es ganz egal, ob es Menschen, Gedanken, Dinge oder Überzeugungen sind – kannst du leichter mit Veränderungen umgehen

Wie schaffst du es also, dich „richtig“ zu entscheiden?

#1 Kenne deine Ziele und Werte

Wenn du dir darüber im Klaren bist, was deine Werte sind, dann werden deine Entscheidungen durch dein Wertesystem beeinflusst. Durch diesen Filter kannst du dir also immer sicher sein, nach deinen Prinzipien und Regeln gehandelt zu haben. Du hast dann die Sicherheit, dass deine Entscheidungsfindung durch dein eigenes Entscheidungsprogramm durchgelaufen ist und bestimmte Kriterien erfüllt!

 #2 Möchten, wollen, müssen!

Du hast ein Ziel vor Augen, bist dir aber nicht sicher, ob du es verfolgen sollst? Der deutsche Motivationstrainer Steffen Kirchner hat drei Stufen entwickelt, die du mit deiner Fragestellung durchlaufen kannst.

 a) möchten:

Es handelt sich um einen Wunsch. Der Preis für diesen Wunsch ist dir jedoch zu hoch. Daher hat der Wunsch nicht die Kraft, in die Umsetzung zu kommen. Er ist zu lasch, als dass du ins Handeln kommst. Beim kleinsten Widerstand wirst du aufgeben bzw. gar nicht erst anfangen.

b) wollen:

Dein Wille, das Ziel zu erreichen ist schon größer. Du kannst dir gut vorstellen, den Preis dafür zu bezahlen. Nicht den möglichen finanziellen Preis – aber den zeitlichen Aufwand, die potenziellen Entbehrungen, könntest ggfs. auch Schmerzen in Kauf nehmen. Es ist also mehr als ein Wunsch. Aber reicht es aus? Es gibt genug andere Personen, die das auch wollen. Vielleicht sogar noch stärker als du.

c) müssen:

Du hast die Entscheidung getroffen. Du willst nicht nur, du MUSST es unbedingt machen! Nicht, weil andere es von dir wollen. Sondern weil du es einfach tun musst. Du musst dieses Ziel einfach erreichen. Ohne geht es nicht. Du sorgst also dafür, dass dein Ziel in die Realität umgesetzt wird. Du hinterfragst deine Entscheidung nicht und hast auch keine Zweifel, dass es das Richtige ist.

Frag dich also: Wie stark ist dein Wille? Ist es eher ein Wunsch? Oder willst du es? Oder musst du es einfach tun?

#3 Es gibt keine falschen Entscheidungen

Es gibt nur Entscheidungen und Konsequenzen. Es geht darum, die Konsequenzen auszuhalten und zur eigenen Entscheidung zu stehen.

Du kannst dir tausend Fragen stellen, ob die Entscheidung richtig war: Ist es gut für meinen Lebenslauf? Ist es gut für meine Figur? Was sagen die anderen? Macht das auch wirklich Sinn? Bin ich dafür nicht zu alt? Zu jung? Zu groß/klein/dick/dünn/you name it.

Löse dich von den Erwartungen anderer und erkenne, was dir wirklich wichtig ist. Das heißt nicht, dass du egoistisch und rücksichtslos durch die Welt gehst. Wenn du aber ein Ziel hast, deine Werte kennst und dein „Müssen“ klar ist, dann geh den ersten Schritt.

Zwischen Losgehen und Ankommen liegt noch jede Menge Weg. Was auf diesem Weg passiert, wird etliche weitere Entscheidungen von dir abverlangen. 

Wenn dir aber #1 und #2 klar sind, wird sich der Weg automatisch ebnen und du wirst mit jedem Schritt klarer sehen.

#4 Nimm dir Zeit

Vermeide es, wichtige Entscheidungen unter Stress zu fällen. Wirklich wichtige Entscheidungen solltest du abwägen und dir die nötige Zeit erbitten. Angst und Sorge sind einfach keine guten Ratgeber.

Falls du doch mal eine Entscheidung unter Stress treffen musst, atme tief in den Bauch hinein. Du wirst merken, wie dich das sofort beruhigt!

Eine andere Methode, um festzustellen, welche Tragkraft deine Entscheidung haben könnte, ist folgende Frage: „Will it matter in 5 years?“ Wenn es keine Auswirkungen auf dein Leben in fünf Jahren hat, dann handelt es sich vermutlich um eine eher kleine Entscheidung. Größere Entscheidungen gehen eher in die Richtung Immobilienkauf, Jobwechsel oder Hochzeit.

Aber unterschätze nicht die Macht der positiven Gewohnheiten: Es macht sehr wohl einen Unterschied, ob du jeden Tag die Strecke mit dem Auto oder mit dem Fahrrad fährst 😉

Wie werde ich selbstbewusst und stark? - Schritt 7: Gewohnheiten etablieren

Schritt 7: Neue Gewohnheiten etablieren

Um gute Gewohnheiten zu etablieren, musst du eine zeitlang dran bleiben. Dein Gehirn und dein Körper müssen sich an den neuen Rhythmus oder die neue Tätigkeit gewöhnen. 30-Tage-Challenges sind dafür perfekt geeignet.

Wie werde ich selbstbewusst und stark? - Schritt 9: Ziele haben

Schritt 9: Ziele haben

Um dein Leben proaktiv zu gestalten, solltest du ein Ziel haben. Ziele werden dich motivieren, ein für dich gutes Leben zu führen. Ein Ziel zu haben, hilft außerdem dabei, dir Entscheidungen zu erleichtern.

Was erwartet dich?

Selbstbewusst wollen wir alle sein! Und uns gut fühlen in unserer Haut. Wer sich wohl fühlt, ist mutig. Lebt authentisch. Ist glücklich. Trotzdem fällt es nicht immer leicht, sich auch so zu zeigen.

Und doch gibt es ganz konkrete Dinge, die du tun kannst, um dein schönstes Leben zu leben. Und immer geht es darum, sich „seiner selbst bewusst“ zu sein. Ich teile hier meine Gedanken und hoffe, dir Anregungen und Inspiration zu geben, um deinen Alltag etwas schöner und bunter zu machen.

Denn das Leben geht so oder so vorbei. Ist es nicht viel schöner, es so zu leben, wie es für dich passt?

Alles über Yoga - Welches ist das beste Yoga für Anfänger?
Warum solltest du überhaupt mit Yoga anfangen? Welches Yoga ist am besten für Anfänger? Welcher Yoga-Stil passt eigentlich zu dir? Und wann solltest du Yoga besser nicht machen?

"You live most of your life inside of your head. Make sure it's a nice place to be."


Egal ob du mehr Fokus benötigst, einen erholsameren Schlaf oder mehr Ruhe und Gelassenheit im Alltag möchtest, mit Meditation gelingt es dir, deinen Geist zu beruhigen und deine Aufmerksamkeit zu bündeln. Was es zu beachten gilt, wie du dich aufs Meditieren vorbereitest und was die Grundlagen bzw. Erfolgsrezepte der Meditation sind, erfährst du hier.
Egal ob du mehr Fokus benötigst, einen erholsameren Schlaf oder mehr Ruhe und Gelassenheit im Alltag möchtest. Mit Meditation gelingt es dir, deinen Geist zu beruhigen und deine Aufmerksamkeit zu bündeln.

Es gibt Bücher, die berühren dein Herz. Die gehen so tief, dass du dich einfach nur verstanden fühlst. Oder sie unterstützen dich auf dem Weg, auf dem du dich gerade befindest und tragen dich durchs Leben.

Sich deiner selbst bewusst sein heißt, sich darüber im Klaren zu sein, wer du bist. Wo liegen deine Talente? Warum willst du bestimmte Dinge im Leben? Was sind deine Verhaltensmuster? Was willst du tun, wenn du älter bist? Um Selbstbewusstsein zu erlangen, benötigst du schließlich zwei Dinge.


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